Blutspende

Unsere nächste Blutspende findet am Freitag, 30.03.2012 in der Brühlwiesenschule Hofheim statt.

 

 

Was passiert mit dem Blut nach der Blutspende?

Der Weg von der Spende bis zur Ausgabe

Sie sorgen als Helfer bei jedem Blutspendetermin für die Blutspender, doch was passiert eigentlich mit dem 500 ml Beutel nach der Spende?

Die Blutkonserven werden im gekühlten Transporter in eines der DRK-Blutspendeinstitute in Frankfurt, Kassel, Mannheim, Ulm oder Baden-Baden gefahren.
Sofort nach Eintreffen in den Instituten beginnt die Weiterverarbeitung.


Zentrifuge - Aufteilung des Blutes


Blutbeutel werden in die Zentrifuge gestellt.

Jede Blutspende wird mit modernster Labordiagnostik auf durch Blut übertragbare Krankheiten getestet, beispielsweise auf Hepatitis oder den HIVVirus.
Jede Blutkonserve wird in die drei Blutbestandteile getrennt. Die Auftrennung wird durch Zentrifugieren mit 3.500 Umdrehungen erreicht. In Anschluss
daran separieren die Mitarbeiter der Produktion die Erythrozyten (rote Blutkörperchen), den Buffy-Coat und das Plasma. Die verbliebenen Buffy-
Coats werden zu Thrombozytenkonzentraten (weiße Blutplättchen) zusammengeführt. Dabei ist das bei der Blutspende verwendete Beutelsystem so
konstruiert, dass die einzelnen Blutkomponenten in separate, bereits fest verbundene Beutel
ü̈berführt werden können, ohne dass das System geöffnet werden muss. Dadurch können Reaktionen mit der Luft und Verunreinigungen
vermieden werden. Die umfangreiche Aufbereitung der Blutspende ermöglicht, dass jeder Patient individuell die Komponente bekommt, die er
benötigt. So kann mit einer Blutspende bis zu drei Patienten geholfen werden. Darüber hinaus gewährleistet die Auftrennung eine bessere Lagerfähigkeit.
Denn die einzelnen Komponenten sind unterschiedlich haltbar. Die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) sind bei 4° C bis zu 35 Tage, das Blutplasma bei
-40°C bis zu zwei Jahren und die Thrombozyten bei 20 bis 24° C nur vier Tage haltbar. Nach der Labortestung gehen die verschiedenen Blutprodukte
in die Ausgabe und sind rund um die Uhr durch die Krankenhäuser abrufbar.

Separation per Presse in die Blutbestandteile

Buffycoats werden zu einem Thrombozytenkonzentrat zusammengefügt.

Plasma wird bei -40 Grad schockgefrostet.